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Kunst und Ökonomie

Prof. Dr. Wolfgang Leininger

Prof. Bettina van Haaren

Titel:

Seminar (Bachelor & Master):


Kunst und Ökonomie

Zeit und Ort:

freitags, 14-tägig, 2 SWS, 10-14 Uhr
Raum 4.108 und 4.109, Emil-Figge-Str. 50 (EF50), 4. OG, A-Trakt und (alternierend) (Seminar-)Raum 2.7, Martin-Schmeißer-Weg 12 (MSW 12)

(Seminar für Kunststudierende und Studierende wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge)

Vorbesprechung:

Mittwoch, 24. Juli 2019, 15-17 Uhr
Raum 4.108,  Emil-Figge-Str. 50 (EF 50), 4. OG, A-Trakt

Beginn: 11. Oktober 2019

 

Wichtiger Hinweis (nur Master-Studierende):
Bitte beachten Sie, dass Master-Studierende im Rahmen der Anrechnung für ein Modul zusätzlich zum Seminar eine Vorlesung des Lehrstuhls besuchen müssen (siehe Modulhandbuch)!
Inhalt und Ablauf der Lehrveranstaltung:

A. Dieses interdisziplinäre Seminar wird gemeinsam mit Prof. Bettina van Haaren vom Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU für Kunststudierende und Studierende der wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge angeboten. Es soll sich vornehmlich mit Kreativität als Ressource praktisch wie theoretisch auseinandersetzen. Konkret bedeutet dies außer dem künstlerischen Prozess, die daraus hervorgehenden Märkte und deren Preisbildung zu studieren. Hier treffen zwei Bewertungsmaßstäbe konkurrierend aufeinander: der der künstlerischen Qualität, den die etablierten Kunstkritik zu bestimmen sucht, und der des Marktes und seiner aus Angebot und Nachfrage resultierenden Preisbildung. Historisch gesehen galten künstlerische Arbeit und kommerzielles ökonomisches Interesse lange Zeit als unvereinbar und als strikt getrennten Sphären zugehörig; die postulierte Autonomie der Kunst entzog sich der ökonomischen Logik. Diese Sicht ist widerlegt; exemplarisch behandelt das Seminar diesen Wandel am künstlerischen Objekt des originalen Künstlerplakats, das einerseits direkt werbenden Interessen entspringt und andererseits selbst Teil des schöpferischen künstlerischen Handelns ist. Dazu werden originale Künstlerplakate – beginnend mit Picassos stilbildendem Beispiel – präsentiert und diskutiert; eigene künstlerische Plakate entwickelt

B. Ökonomische Grundlage des Seminars bilden Teile der beiden Textbücher „Arts & Economics: Analysis & Cultural policy“ (2003) und „Economics of Arts and Culture”(2019) von Bruno S. Frey sowie das Textbuch “The Economics of Contemporary Art: Markets, Strategies, and Stardom” (2013) von Alessia Zorloni. Eine sehr gute allgemeine Einführung gibt der Klassiker “Economics and Culture“ von David Throsby.

C. Voraussetzung für den Erwerb der Credits ist eine mindestens mit „ausreichend“ bewertete Hausarbeit und/ oder Präsentation sowie Anwesenheit im Seminar und Beteiligung an der Diskussion der einzelnen Themen. Anspruch des Seminars ist es, beiden Studierendengruppen, kunsttheoretische und ökonomische Sichtweisen auf den künstlerischen Prozess und seine institutionelle „Vermarktung“ zu gesellschaftlichem Wert zu vermitteln.

D. Die einzelnen Hausarbeitsthemen befassen sich mit Themen aus der Ökonomie der Kreativität, Wertschöpfung und Wertschöpfunsstrategien im Kunstmarkt und der Analyse des zeitgenössischen Kunstmarkts vom Standpunkt der Industrieökonomik.  Aufgabe ist es, die Kernaussage des jeweiligen Texte  (auf maximal 15 Seiten) zu erklären und zu diskutieren.

E. Interessierte können sich vom 01.07.-05.07., 12 Uhr, online über die Internetseite für das Seminar anmelden (siehe Online-Anmeldung unten). Die endgültige Vergabe der Seminarplätze findet bei der Vorbesprechung statt. Die Seminarplätze werden ausschließlich an Anwesende der Vorbesprechung vergeben; dabei werden Präferenzen für Themen berücksichtigt.



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Kontakt

Dr. Michael Kramm
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Tel.: 0231 755-3245

 

 


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